Geständnisse eines Bloggers – Netzwerke

Nach dem letzten Posting ist mir etwas eingefallen: In dem Film Rounders sagt Matt Damon in seiner Rolle als Mike McDermott irgendetwas wie: ...in dem Buch „Geständnisse eines erfolgreichen Pokerspielers“ schreibt… Ich hab den Film leider gerade nicht zur Hand, sonst hätte ich die exakte Zeile wiedergegeben. Das Buch existiert auch nicht bzw. lautet der deutsche Titel anders als im im Film wiedergegeben, daher kann ich auch nicht danach suchen. Ich werde mir den Film demnächst mal wieder ansehen und an dieser Stelle alles ergänzen.

Lange Rede, kurzer Sinn, ich fand den Titel ganz witzig. Geständnisse eines soundso… Es soll keine Blogreihe oder Artikelserie werden, da verliere ich schnell die Lust dran, allerdings ist mir im Moment gerade nach so einem Post. Also über meine Erfahrungen zu schreiben. Habe ich mein Projekt zu meinem Geburtstag erwähnt? (Ja) Bloggen gehört eben auch zu meinen Aktiva im Leben, schätze daher, ich sollte darüber auch schreiben.

Soziale Netzwerke sind eine Mischung aus Affenzirkus, Echokammer und Selbstinszenierung. War immer so, nur früher eben witziger. Es ist so, dass Twitter das einzige Netzwerk war, welches ich mochte. Bin da aber schon ein paar Jahre raus. Aktiv zumindest. Die letzten beiden Jahren sind noch schlimmer geworden. Wie dem auch sei, für mich sind Netzwerke eigentlich ein Ort wo ich Neuigkeiten aufschnappe und mich mal kurz darüber mit jemanden austausche. Also ein Feedreader mit Chatfunktion. So habe ich es zuletzt genutzt. Das hat auch funktioniert, bis die ganzen Newsaggregatoren ihren Dienst einstellten oder ins stottern gerieten.

Ich habe immer mal Mastodon ausprobiert. Wirklich nette Alternative zu Twitter, aber ich bin damit nie warm geworden. Zu wenig Leute, die über das schreiben, was mich interessiert. Und zu wenig Leute, die über allgemeine Sachen schreiben. Die Mischung aus Nerds und Promis machts. Ich will eben unterhalten werden. Im Moment versuche ich Friendica. Die Oberfläche ist eher Facebook, was ja nichts schlechtes ist. Aber es ist immer noch das gleiche Problem: Es fehlen die Leute.