Hochwasser

Die letzte Woche war so furchtbar. Seit Donnerstag hing ich mehr oder weniger permanent vor diversen Livestreams, habe die kontaktiert, die meiner Meinung nach betroffen sein konnten (Geografie ist nicht mein Ding) und konnte die Zerstörung und das Leid der Menschen in NRW und Rheinland-Pfalz gar nicht begreifen. Es war Donnerstag und Freitag so surreal.
Und dann kommt es. Es ist eine tiefe bedrückende Traurigkeit. Innerhalb weniger Minuten und Stunden haben tausende Menschen alles verloren. Ihr Erspartes, ihre Kleidung, ihr Zuhause und… ihr Leben. Bislang gibt es 165 Menschen, die Opfer der Flut geworden sind.

Und als die Menschen in Ahrweiler, Euskirchen und den vielen anderen Kreisen und Gemeinden am Boden lagen, trat das Wetter noch nach. In Bayern, Sachsen und in unseren Nachbarländern. Vieles davon habe ich gar nicht mitbekommen. Bereits Samstag fingen die Menschen an, aufzuräumen, unterstützt von vielen Helfern, THW, Feuerwehr und auch die Bundeswehr ist vor Ort. Die Bürger aus den nicht betroffenen Gebieten spenden. Sachmittel und Geld. Diese  Solidarität und auch die Zuversicht ist so schön. Ich meine, was soll man auch anderes machen, als nach vorn zu sehen und anfangen alles wieder aufzubauen?

Ich hoffe, dass es bei der Anzahl der Todesopfer bleibt und diese nicht noch wächst, ich wünschte, dass die Menschen so schnell es geht wieder ein Dach über den Kopf haben und natürlich auch ihr eigenes. Es macht so sprachlos…