About

Sheldon liebt Züge, ich liebe Briefe, Post und alles was damit zusammenhängt. Nein, ich sammle keine Briefmarken. Woher die Leidenschaft für das verschickte Wort kommt, weiß ich nicht. Vielleicht weil ich Briefromane irgendwie cool fand? Glaube aber eher nicht.
Es ist wie es ist und weil ich mich auf Brieffreundschaftsseiten (und Postcrossingseiten!!!) angemeldet habe, schreibe ich hier noch mal die Profilseiten hin. Kann ja auch nicht schaden, so etwas auf der Seite zu haben. Ist aber nicht 1 zu 1, eher zusammengefasst…

Was ich mag?
Ich würde von mir sagen, dass ich eine gesunde Neugier besitze. Mich interessiert vieles und wenn ich schreibe, dass [ich es mag] von Dingen zu lesen, von denen ich keine Ahnung habe, ohne sie beurteilen zu wollen und kommentieren zu müssen… ist es so gemeint. Ich sehe mir gerne Dokus im Netz an, von Menschen auf Bohrinseln oder Streetworker in São Paulo. Es muss nicht so hoch gestochen sein, mitunter ist die Erzählweise dass, was eine Geschichte oder eben einen Brief interessant macht. Ich versuche so zu schreiben, dass man nicht einschläft. Es gibt gute und schlechte Tage und im Moment dominieren, zumindest bei mir, die langweiligen. Es passiert nichts und die Stimmung ist finster. Umso wichtiger finde ich es, eine gemeinsame Basis zu haben. Ich lese gern, klar da kann man drüber schreiben und ein größerer Punkt bei mir ist die Liebe zur Phantastik, zum Horror und auch zu ausgefalleneren Literatursparten wie Beat, Underground und Gonzo. Und nein, ich schreibe keine fünf Seiten oder mehr im Schnitt. Ich schreibe eh nur mit der Maschine und dann eher zwei, drei Seiten. Es hängt aber auch vom Flow ab. Blödes Wort, aber vielleicht kennt ihr diese Gefühl sich in Rage zu schreiben und gegen das Weiße auf dem Papier zu kämpfen. Das kommt, wenn man wirklich etwas zu erzählen hat. Aber im Moment hab ich diesen Flow nicht… Blödes Wort und blödes Gefühl, weil man meint, man fordere etwas ein, das man selbst nicht geben kann. Es ist leichter, wenn ich Briefe als eine Art Tagebuch schreibe. Gemeint ist damit die Selbstreflektion. Ein Thema und wie es sich zu mir verhält. Was ich mag zum Beispiel. Gelingt auch nicht immer. Wahrscheinlich sind Brieffreunde auch nur Freunde, mit denen man ab und an nur schweigend abhängen möchte. Aber ein leerer Umschlag ist ja auch irgendwie doof. Ich hab deshalb auch kein Problem damit, wenn ein Brief etwas länger braucht. Ein Lebenszeichen ist aber schon nett. Und weil ich auch Postcrosser bin, schick ich gerne mal eine Postkarte.

Was ich nicht mag?
Eine gute Frage. Es gibt wenige Dinge, die ich nicht mag. Oder besser: Mit denen ich mich beschäftige. Zum einen jegliche Art von Überzeugungstäter, Fundamentalismus und Missionsarbeit. Ich bin Atheist, einfach gesagt, habe aber kein Problem damit, wenn jemand einer Religion angehört, ob Christentum, Judaismus, Wicca oder Heidentum, ich finde es interessant. Werde aber nicht irgendeiner Religion beitreten. Das steht fest und hat nichts mit open minded zu tun bzw. das ich das sein müsste, also keine Missionierung! Aber sonst bin ich für einen Plausch über die Sichtweisen immer zu haben. Spitze auch nicht die Mistgabel oder entfache die Fackel.
Zum anderen mag ich keinen Kitsch. Mag vielleicht auch mit meiner sachlichen Art zu tun haben. Btw. ich bin eine ISTJ-A Persönlichkeit und das trifft es auch ziemlich gut. Aber könnte noch nie verstehen wie man irgentwetas sammelt. Allerdings, und das gebe ich zu, habe ich auch meine Leichen in Form von MTG Karten im Keller… Wer ohne Fehler ist und so…

Some dirty shit about me
Also ich habe offensichtlich mal Magic gespielt. Lange her. Mag immer noch TCGs und so ein Zeug, heute aber mehr digital. Spiele sind eh immer Teil meines Lebens gewesen und werden es hoffentlich auch bleiben. Ich mag besonders Karten. Als Kind schon damit angefangen. Rollenspiele: Pen&Paper und am PC. Natürlich auch WoW. Derzeit ab und an mal ein bisschen allerdings mehr Aufbaustrategie wie die Civ-Reihe. Gerade bevor die Pandemie anfing, wurde eine Brettspielrunde etabliert… Shit happens. Daher ist es im Moment alles etwas mau.

Warum jetzt Tales of Terror und A cultist’s  diary? Wie ich schon schrieb: Ich mag Phantastik und Horror, ich bin Fan von Lovecraft und Poe und da lag das nahe 🙂